Kaum unten auf der Straße, wächst meinem Hund Barolo plötzlich ungeahnte Kraft zu. Die lose Verbindung, die eine alte Lederleine von seinem Halsband zu meiner Hand herstellt, wird augenblicklich straff, und der Hund will, ja, wohin will der Hund eigentlich? Ich bin es ja gewöhnt, dass er keuchend und unter Einsatz seines gesamten Körpergewichts unsere Spaziergänge beschleunigt, aber eine Antwort auf die zuweilen laut gestellte Frage „Was ziehst du so, du Depp?" habe ich noch nie bekommen. Bis jetzt.
Denn heute gingen wir spazieren. Kaum unten auf der Straße wächst meinem Hund Barolo wie gewöhnlich ungeahnte Kraft zu, aber die Leine, nein, die Leine strafft sich nicht. Weil ich lass den Hund ziehen. Ich stemm mich nicht gegen sein Gewicht. Ich lass mir nicht von der Leine das Blut in meiner rechten Hand abschnüren. Ich folge. Ich gehe, wohin mein Hund geht.
Quer über die Straße, ein Taxifahrer hupt und zeigt mir den Vogel, ich aber grinse nur dümmlich und zeige auf meinen Hund, der sich gerade mit der Radkappe eines teuren Autos beschäftigt, aus dem der Chauffeur, der das Fahrzeug eben mit dem Rehleder pedantisch gereinigt hat, panisch herausspringt und mich anzuschreien beginnt, wieso eigentlich mich, hab ich den Bentley angepischt?
Weiter, knurrt der Barolo über die Schulter.
Folgende Stationen absolvieren wir, bevor die Polizei kommt: Billa (mein Hund kann Chipspackungen öffnen!). Wirtshaus (er will nur aus der Kloschüssel trinken). Drei große, schlanke, blonde, etwas verschüchterte, aber auch amüsierte Frauen begrüßt mein Hund auf dem Zebrastreifen, als wäre er mit ihnen verheiratet. Was hab ich nur alles verpasst?
Quer über die Straße, ein Taxifahrer hupt und zeigt mir den Vogel, ich aber grinse nur dümmlich und zeige auf meinen Hund, der sich gerade mit der Radkappe eines teuren Autos beschäftigt, aus dem der Chauffeur, der das Fahrzeug eben mit dem Rehleder pedantisch gereinigt hat, panisch herausspringt und mich anzuschreien beginnt, wieso eigentlich mich, hab ich den Bentley angepischt?
Weiter, knurrt der Barolo über die Schulter.
Folgende Stationen absolvieren wir, bevor die Polizei kommt: Billa (mein Hund kann Chipspackungen öffnen!). Wirtshaus (er will nur aus der Kloschüssel trinken). Drei große, schlanke, blonde, etwas verschüchterte, aber auch amüsierte Frauen begrüßt mein Hund auf dem Zebrastreifen, als wäre er mit ihnen verheiratet. Was hab ich nur alles verpasst?

*gröhl*
Ja, das hab ich auch mal versucht. Mit Bamjo, BamBams Vorgänger. "Lass ihn mal laufen und guck, wo du ihn suchen musst, wenn er mal weg ist." NIcht die Wiese, nicht der Bach, nicht der Wald. Die Siedlung. Er hat die ganze Siedlung abgeschnüffelt. War spannend. :)))
LG
Bambams Frauchen