Wer will sich 36 Euro verdienen?

Kolumnen / Kurier Freizeit
Wer von Euch hat eigentlich schon jemals jemanden von der Gackerlsackerlwarntafelaufstellerbrigade persönlich gesehen? Ich nicht. Mir fällt nur auf, dass morgens um halb acht Schilder da sind, die gestern Abend um zehn nach eins garantiert noch nicht da waren, Quelle: persönliche Stichprobe. 

Die Schilder stellen die Suggestivfrage: „36 Euro sind Ihnen wurst?", und ich antworte pflichtgemäß: „Natürlich nicht!", während sich mein Hund Barolo am Ständer, an dem besagte Frage befestigt ist, zu schaffen macht - und zwar mit der Nase und, mhm, umgekehrt.
Könnte es sein, dass diese Holzstämme vorimprägniert sind, damit zuerst die Aufmerksamkeit unserer Hunde und in Folge die unsere auf die zu verstehende Botschaft gelenkt werden? Wenn ja, Folks, meine Hochachtung.
Wobei: Das Überprüfungspersonal der Kurzparkzonen hat es ja auch nicht leicht. Durch die Straßen gehen und uns lässlichen Parkscheinausfüllern auf den Wecker gehen: an schlechtes Karma darf ein Mensch, der mit der Einhaltung betreffender Verordnungen seinen Lebensunterhalt verdient, nicht glauben, so oft wie er täglich zum Teufel gewünscht wird. Trotzdem zeigen sich die Sheriffs gern und oft in persona. Sie scheuen das persönliche Gespräch nicht. Sie stellen sich jeder Kritik.
Hingegen die Gackerlsackerlwarntafelaufstellerbrigade. Wo sind ihre Soldaten? Wie sieht ihre Uniform aus? Hat ihr Dienstgeber die Hundstrümmerljäger in eine Uniform aus Gacksackerln gesteckt, dass sie nur nachts arbeiten, oder sind sie inkognito im Nightrider-Trainingsanzug unterwegs oder als Nachtwächter getarnt?
36 Euro für des Rätsels Lösung!

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