Weg mit dem Pelz

Kolumnen / Kurier Freizeit
Auf meiner Liste für den Sommeranfang stand ganz oben das Befreien meines Hundes Barolo vom überflüssigen Pelz. Ich meine, wo könnte Pelz überflüssiger sein als an der Innenseite von Armen und Beinen? Stellt Euch einmal vor, Euch würden von der Armbeuge abwärts schwarze Haare wachsen - und erst dort, wo die Wadeln knackig sind. Wisst Ihr, wie lang diese Haare sind: zehn bis zwölf Zentimeter! Wollt Ihr auf den Wadeln zehn Zentimeter lange, schwarze Haare haben?



Okay, ich akzeptiere, dass Ihr auch am Rücken keinen weichen, samtigen Pelz haben wollt, weil Ihr gern auch auf zwei Beinen geht und mit Messer und Gabel esst und nicht aus dem Napf, auch wenn es neuerdings Bio-Hundefutter gibt mit frischem, gekochten Gemüse. Akzeptiert.
Aber selbst wenn Ihr Euch, für einen Augenblick nur, in die Gestalt eines schwarzen Hundes mit langen Fransen an der Innenseite von Armen und Beinen hineinversetzt, danke, werdet Ihr mir beipflichten: die sind für Arsch und Friedrich. Schauen aus wie organische Glockenhosen und sind für nix gut, außer dass es noch heißer ist als eh schon: darum geht es schließlich.
Mein Hund Barolo, ausgestattet mit langen Fransen an der Innenseite seiner Arme und Beine, hielt vorbildlich still, als diese mit einer Schere aus dem Friseurbedarf entfernt wurden. Er begann zu schnurren, als das dichte Fell auf seinem Bauch kurz geschnitten wurde, und er probierte den magischen Effekt, wie kühl es sich mit Rangerfrisur auf der Brust im Gras liegt, seither aus.
Die Vorkehrungen für den Sommer sind getroffen, er kann kommen. Vorher-Nachher-Bilder auf der Website.

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