In der heißen Jahreszeit ist mein Hund Barolo gern durstig. Er säuft, und zwar in erstaunlichen Mengen. Er wäre nicht mein Hund, wenn das keine Komplikationen ergäbe. Denn der Barolo liebt das fließende Wasser. Sobald er ein trockenes Gefühl in seinem Maul identifiziert, befiehlt er mich mit kehligem Gebell aufs Klo, damit ich runterspüle und auf diese Weise die Illusion eines plätschernden Bächleins erzeuge, die den Barolo dazu animiert, naturnah seinen Durst zu löschen.
Ich verbrachte in diesen Tagen also mehr Zeit, als mir lieb war, in der Nasszelle und ergriff Gegeninitiativen. Ich verteilte in der ganzen Wohnung, im Garten des Hauses, an jedem Ort, an dem sich mein Hund gern aufhält, silberne Näpfe, bauchige Schüsseln, voluminöse Eimer, alle gefüllt mit dem besten Hochquellenwasser.
Der Hund? Liegt vor dem Klo und wimmert. Höchstens dass er sich unter allerlei Verrenkungen der Regenwassertonne nähert und so mitleiderregend das abgestandene Wasser schlabbert, dass ich panisch den Pegelstand der Näpfe und Eimer überprüfe. Resultat: unberührt.
Ich versuchte es also auf die harte Tour. Ignorierte das Flehen meines Hundes, wenn es ihn nach Fließwasser gelüstete, arbeitete mit Ohrenschützern, um das Gewimmer nicht mit anzuhören, und verzeichnete Erfolge: bevor mein Hund verdurstet, trinkt er ja doch aus dem Napf.
Aber er ergreift Gegeninitiativen. Vor jedem Schluck tapst er mit den Vorderpfoten ins Wasser, und dann hatscht er, eine nasse Spur hinterlassend, durch die ganze Wohnung: „Alter, du hast gewonnen!"
Der Hund? Liegt vor dem Klo und wimmert. Höchstens dass er sich unter allerlei Verrenkungen der Regenwassertonne nähert und so mitleiderregend das abgestandene Wasser schlabbert, dass ich panisch den Pegelstand der Näpfe und Eimer überprüfe. Resultat: unberührt.
Ich versuchte es also auf die harte Tour. Ignorierte das Flehen meines Hundes, wenn es ihn nach Fließwasser gelüstete, arbeitete mit Ohrenschützern, um das Gewimmer nicht mit anzuhören, und verzeichnete Erfolge: bevor mein Hund verdurstet, trinkt er ja doch aus dem Napf.
Aber er ergreift Gegeninitiativen. Vor jedem Schluck tapst er mit den Vorderpfoten ins Wasser, und dann hatscht er, eine nasse Spur hinterlassend, durch die ganze Wohnung: „Alter, du hast gewonnen!"

Bis zum bitteren Ende...
Alles Liebe und viel Kraft,
Sonja
hihihihi
meine katzen trinken zur zeit nur leicht tröpfelndes bis minimal fließendes Frischwasser aus dem Badewanenwasserhahn!! Und fordernd dieses auch laut schreiend (nicht miauend) ein!