Es gibt ein paar Neuigkeiten, mit denen ich nicht hinter dem Berg halten kann. Erstens hat Jun Miyake ein so überragendes Album abgeliefert, dass es mich permanent aus den Schuhen haut: ein Stilmischmasch erster Güte, befeuert vom großen Arto Lindsay, dem nicht minder virtuosen Dhafer Youssef; es swingt und tanzt, es holpern die Bässe, es erhebt sich die Trompete über den Knäuel aus Klängen, und dann beginnt auch noch der Chor der bulgarischen Frauen zu singen: es ist ein Erlebnis. Das Album heisst „Stolen From Strangers".
Zweitens habe ich, zwei Jahre zu spät, auf dem letzten Album des Schweizers Stephan Eicher ein Lied gefunden, das der Schriftsteller Martin Suter für Eicher geschrieben hat; vielleicht das traurigste, ergreifendste Lied, das jemals auf Schweizerdeutsch geschrieben wurde, verehrungswürdig, und wer es nicht versteht, bekommt von mir eine Simultanübersetzung. Das Lied heisst „Zrügg zu mir".
Drittens ist ein fantastischer Wirt von Dornbirn nach Wien übersiedelt, ohne dass es den angemessenen Aufschrei der Kollegen von der Gastrofront gegeben hätte. Er kocht asiatisch, versöhnt die reinen Lehren der europäischen und südostasiatischen Küche auf virtuose, gekonnte Weise, und er schleppt Weine aus dem Keller, um die ihn ganz Wien beneidet, inklusive mir. Das Restaurant befindet sich an der Währingerstraße 6-8. Es heißt „Jin's Sinohouse".
Viertens hat mich jemand an der Hose gepackt, um sicherzustellen, dass ich jetzt aufstehen und dann hinaus in den Winter spazieren gehen werde, mindestens zwei Stunden, ideale Temperatur für einen dick eingefellten Hovawart. Der Hovawart ist ein Hund und gehört mir. Er heißt Barolo.
Gehen wir.
Drittens ist ein fantastischer Wirt von Dornbirn nach Wien übersiedelt, ohne dass es den angemessenen Aufschrei der Kollegen von der Gastrofront gegeben hätte. Er kocht asiatisch, versöhnt die reinen Lehren der europäischen und südostasiatischen Küche auf virtuose, gekonnte Weise, und er schleppt Weine aus dem Keller, um die ihn ganz Wien beneidet, inklusive mir. Das Restaurant befindet sich an der Währingerstraße 6-8. Es heißt „Jin's Sinohouse".
Viertens hat mich jemand an der Hose gepackt, um sicherzustellen, dass ich jetzt aufstehen und dann hinaus in den Winter spazieren gehen werde, mindestens zwei Stunden, ideale Temperatur für einen dick eingefellten Hovawart. Der Hovawart ist ein Hund und gehört mir. Er heißt Barolo.
Gehen wir.

Freue mich jede Woche auf Barolos Geschichten. Bin selbst Hundebesitzerin und denke jedes mal-hoppla, das kommt mir doch bekannt vor. Ist immer eine Freude. Zweites Dankeschön für den Tip " Jun Miyake". Ist wirklich sehr beeindruckend und toll.
Schönen Sonntag noch!
Monika Mallochet