Zeit für Neuigkeiten. Mein Hund Barolo und ich gingen zuletzt über den Rochusmarkt, wir wollten uns bei Frau Lorenz, unserer erziehungsberechtigten Gemüsehändlerin, den Unterschied zwischen grünem und rotem Vogerlsalat erklären lassen - um das vorwegzunehmen: auf den roten Blättern pickt mehr Sand - doch sprang uns bei der Eroberung des Markts ein neuer Stand ins Auge.
Produkte aus Italien. Auch kein brandneues Konzept, dachte ich mir, aber dann wollte ich mir Sache doch etwas genauer anschauen, wer seinen Hund Barolo nennt, hat gewisse Verpflichtungen.
Sagen wir so: Das war ein Glück. Denn an diesem Stand - die Firma heißt „De Gustibus", ihr Inhaber stammt aus Cuneo im Piemont - bekam ich die Ausnahme von der Regel präsentiert: italienischen Käse, der nicht als Gummiball, sondern gereift verkauft wird, in jenem Aggregatzustand, in dem sechs, zwölf oder achtzehn Monate das Produkt von einer Behauptung in ein Faktum verwandelt haben. Kurz: der beste Provolone, den ich je bekommen habe, und eine wirklich eindrucksvolle Dolce latte.
Ich war sprachlos, weil ich nämlich den Mund voll hatte mit Käseproben, und mein Hund Barolo sagte auch nichts, weil unerklärlicherweise ein Stück Bresaola von der Wursttheke gefallen war. Nächste Woche probiere ich die Wurst, der Stand steht ab jetzt jeden Donnerstag am Rochusmarkt.
Neu ist auch, dass Pete Doherty wieder Peter heißt, was egal wäre, wenn man s nicht wissen müsste, um das Album „Grace/Wastelands" korrekt bestellen zu können. Innige, sparsame Klänge, zu denen mein Hund Barolo und ich wie Cowboys durch die Wohnung stapfen, wie wirs von unserem Freund Lucky Luke gelernt haben.
Sagen wir so: Das war ein Glück. Denn an diesem Stand - die Firma heißt „De Gustibus", ihr Inhaber stammt aus Cuneo im Piemont - bekam ich die Ausnahme von der Regel präsentiert: italienischen Käse, der nicht als Gummiball, sondern gereift verkauft wird, in jenem Aggregatzustand, in dem sechs, zwölf oder achtzehn Monate das Produkt von einer Behauptung in ein Faktum verwandelt haben. Kurz: der beste Provolone, den ich je bekommen habe, und eine wirklich eindrucksvolle Dolce latte.
Ich war sprachlos, weil ich nämlich den Mund voll hatte mit Käseproben, und mein Hund Barolo sagte auch nichts, weil unerklärlicherweise ein Stück Bresaola von der Wursttheke gefallen war. Nächste Woche probiere ich die Wurst, der Stand steht ab jetzt jeden Donnerstag am Rochusmarkt.
Neu ist auch, dass Pete Doherty wieder Peter heißt, was egal wäre, wenn man s nicht wissen müsste, um das Album „Grace/Wastelands" korrekt bestellen zu können. Innige, sparsame Klänge, zu denen mein Hund Barolo und ich wie Cowboys durch die Wohnung stapfen, wie wirs von unserem Freund Lucky Luke gelernt haben.
