Wenn die guten Vorsätze purzeln, feiert mein Hund Barolo die schönste Zeit im Jahr. Er liebt erstens den Winter, der ihm auf den Weinbergen weiße Fäden ins Fell spinnt. Zweitens liebt er mich, wenn ich wieder einmal mit ihm im Nebel herumstapfe und mürrisch vor mich hin murmle, dass das zu Silvester aber ganz bestimmt nicht notwendig gewesen sei, es hätte doch auch genügt, um vier ins Bett zu gehen, und war es wirklich ich, der bei Anbruch des Tages noch einen Topf Gulasch auf den Herd gestellt hat und die Biere aus dem Keller geholt?
Ach, Barolo, ach, Barolo, ach, Barolo, dein Herrl hat einen Klopfer, aber jetzt, ach, Barolo, wird alles anders. Besser. Mehr Ordnung im Leben.
An dieser Stelle nickt der Hund Barolo regelmäßig voller Verständnis. Er weiß, was jetzt kommt. Ein Bekenntnis zum Schlaf vor Mitternacht. Komplizierte Überlegungen, wie man anspruchsvolle Diäten konzipiert, ohne abzunehmen. Die wilde Entschlossenheit, mit engen Freunden den Dialog über das Reine, das Wahre und das Einzige einmal im Gehen und nicht immer nur beim Vom-Sessel-Rutschen zu führen. Lesen in dicken Büchern, Jack London, Malcolm Lowry, Hemingway...ach, Barolo, ach, Barolo, ach, Barolo.
Der Hund läuft weiter. Er lässt mich reden. Er hört mir zu, nur hie und da muss er einen Grashalm abschlecken. Wenn ich mich besonders hineinsteigere, von Spaziergängen vor Sonnenaufgängen spreche oder der Idee, mich in die Geheimnisse des Yoga einführen zu lassen, schaut er mir nachsichtig in die Augen, schüttelt den Kopf und sagt: „Halb so schlimm, Alter. Du hast ja mich."
An dieser Stelle nickt der Hund Barolo regelmäßig voller Verständnis. Er weiß, was jetzt kommt. Ein Bekenntnis zum Schlaf vor Mitternacht. Komplizierte Überlegungen, wie man anspruchsvolle Diäten konzipiert, ohne abzunehmen. Die wilde Entschlossenheit, mit engen Freunden den Dialog über das Reine, das Wahre und das Einzige einmal im Gehen und nicht immer nur beim Vom-Sessel-Rutschen zu führen. Lesen in dicken Büchern, Jack London, Malcolm Lowry, Hemingway...ach, Barolo, ach, Barolo, ach, Barolo.
Der Hund läuft weiter. Er lässt mich reden. Er hört mir zu, nur hie und da muss er einen Grashalm abschlecken. Wenn ich mich besonders hineinsteigere, von Spaziergängen vor Sonnenaufgängen spreche oder der Idee, mich in die Geheimnisse des Yoga einführen zu lassen, schaut er mir nachsichtig in die Augen, schüttelt den Kopf und sagt: „Halb so schlimm, Alter. Du hast ja mich."

....schaut er mir nachsichtig in die Augen, schüttelt den Kopf und sagt: „Halb so schlimm, Alter. Du hast ja mich."
ja,ja - das sagt mein MAX auch zu mir :-)
"er" versteht eben a l l e s !