Ein mit leiser Stimme gesegneter Freund der Familie behauptete, dass auch mein erwachsener, an den Lefzen bereits sichtbar ergrauender Hund Barolo noch etwas lernen könne, jederzeit.
Ich glaube das nicht: „Was denn zum Beispiel?"
Kann sein, dass der Tonfall meiner Frage Spuren von Hohn und Häme enthielt; das war der verlässlichen Vergeblichkeit geschuldet, auf die alle Versuche, meinem Hund unangenehme Eigenschaften abzugewöhnen, über die Jahre hinausgelaufen sind.
„Alles", flüsterte der Hundeflüsterer.
Da wollte ich doch, wenn schon, denn schon, Konkreteres wissen. Denn was habe ich nicht alles unternommen, um dem Tier zum Beispiel das hysterische Bellen abzugewöhnen, sobald jemand an der Tür klingelt. Freundlichkeit, Strenge, Appelle an die Solidarität unter WG-Genossen, 17 Tricks. Das Ergebnis war dürftig: es gab keines.
„Versuch es so", flüsterte der Hundeflüsterer: „Sobald es läutet, rufst Du den Hund in die Ecke des Vorzimmers, die vom Eingang am weitesten entfernt ist. Dort gibst Du ihm einen so guten Bissen, dass er ihm in Erinnerung bleibt. Das trainierst du ein paar Mal, und ich verspreche Dir: bald wird der Hund nicht mehr zur Tür laufen, sobald es klingelt, sondern weg von ihr."
Natürlich war ich skeptisch, als wir mit dem Training begannen. Aber die Skepsis verwandelte sich in Staunen, als das Experiment nicht nur beim ersten, sondern auch beim zweiten und dritten Mal gelang - und weiterhin gelingt. Es läutet, und der Hund stürzt ins Eck, wo die Ja natürlich!-Würstel wachsen.
Der Barolo hat etwas gelernt. Und er wird fett.
Ich glaube das nicht: „Was denn zum Beispiel?"
Kann sein, dass der Tonfall meiner Frage Spuren von Hohn und Häme enthielt; das war der verlässlichen Vergeblichkeit geschuldet, auf die alle Versuche, meinem Hund unangenehme Eigenschaften abzugewöhnen, über die Jahre hinausgelaufen sind.
Da wollte ich doch, wenn schon, denn schon, Konkreteres wissen. Denn was habe ich nicht alles unternommen, um dem Tier zum Beispiel das hysterische Bellen abzugewöhnen, sobald jemand an der Tür klingelt. Freundlichkeit, Strenge, Appelle an die Solidarität unter WG-Genossen, 17 Tricks. Das Ergebnis war dürftig: es gab keines.
„Versuch es so", flüsterte der Hundeflüsterer: „Sobald es läutet, rufst Du den Hund in die Ecke des Vorzimmers, die vom Eingang am weitesten entfernt ist. Dort gibst Du ihm einen so guten Bissen, dass er ihm in Erinnerung bleibt. Das trainierst du ein paar Mal, und ich verspreche Dir: bald wird der Hund nicht mehr zur Tür laufen, sobald es klingelt, sondern weg von ihr."
Natürlich war ich skeptisch, als wir mit dem Training begannen. Aber die Skepsis verwandelte sich in Staunen, als das Experiment nicht nur beim ersten, sondern auch beim zweiten und dritten Mal gelang - und weiterhin gelingt. Es läutet, und der Hund stürzt ins Eck, wo die Ja natürlich!-Würstel wachsen.
Der Barolo hat etwas gelernt. Und er wird fett.
