Als wir zuletzt einen Ausflug nach Tirol machten, Unterland, Walchsee, ein herrliches Moorgebiet, wurden wir am Talboden Zeugen eines einmaligen Schauspiels, und wenn nicht einmalig, dann wenigstens außergewöhnlich: Hauptdarsteller waren der Setter Jolly, der so aussah, als hätte seine Großmama einmal ein Techtelmechtel mit einem Dalmatiner gehabt, und der anonyme, schwarz-weiße Kater, der am Fuß eines abgeernteten Apfelbaums die Herbstsonne genoss.
Der Hund hatte gerade im Inneren des nahen Moarwirts ein bisschen Kraft getankt, er war sozusagen mit aufgepumpten Muskeln unterwegs. Er stellte, als er die Katze sah, die schwarz-weißen Nackenhaare auf und witterte. Dann entschied er, dass es wohl das beste sei, den Erzfeind mit einem entschiedenen Bellen aus der Ruhe zu bringen und zu einem kleinen Sprint zu motivieren, die Straße hinunter, den Stamm hinauf, das sollte sich der Kater selbst aussuchen.
Jolly bellte, der Kater blickte elektrisiert auf den sich nähernden Hund. Aber er entfernte sich nicht. Nur sein Schwanz begann sich zu bewegen, ein Zeichen gesteigerter Aufmerksamkeit, nicht mehr.
Jolly kam näher, er steigerte die Dringlichkeit seiner Stimme und die Feuchtigkeit der Aussprache. Der Kater verharrte still, nur sein Schwanz schrieb in hübschen Kringeln „Sei vorsichtig!" in die Luft.
Erst als Jolly den Rubikon überschritt und dem Kater ernsthaft auf die Pelle rückte, erhob sich dieser: allerdings nicht, um zu flüchten, sondern um zum Angriff überzugehen. Er stürmte auf den armen Jolly zu, der postwendend die Flucht ergriff, den Berg hinauf, die Straße hinunter. Das konnte sich der Hund selbst aussuchen.
Jolly bellte, der Kater blickte elektrisiert auf den sich nähernden Hund. Aber er entfernte sich nicht. Nur sein Schwanz begann sich zu bewegen, ein Zeichen gesteigerter Aufmerksamkeit, nicht mehr.
Jolly kam näher, er steigerte die Dringlichkeit seiner Stimme und die Feuchtigkeit der Aussprache. Der Kater verharrte still, nur sein Schwanz schrieb in hübschen Kringeln „Sei vorsichtig!" in die Luft.
Erst als Jolly den Rubikon überschritt und dem Kater ernsthaft auf die Pelle rückte, erhob sich dieser: allerdings nicht, um zu flüchten, sondern um zum Angriff überzugehen. Er stürmte auf den armen Jolly zu, der postwendend die Flucht ergriff, den Berg hinauf, die Straße hinunter. Das konnte sich der Hund selbst aussuchen.
