Ein außerordentliches Buch ist
erschienen, es stammt vom österreichischen Schriftsteller Michael Köhlmeier und
heißt „Idylle mit ertrinkendem Hund". Das Buch ist schmal, die Geschichte kann
an einem regnerischen Nachmittag gelesen werden oder an einem schlaflosen
Abend, aber sie wird lange nachklingen: es ist Köhlmeier gelungen, die ganz
großen Themen des Lebens zu berühren und zum Schwingen zu bringen. Er tut das
im Zwiegespräch eines Schriftstellers, der unverkennbar Köhlmeier selbst ist,
mit seinem Lektor, den sich Köhlmeier erfunden hat, und Gegenstand dieses
Gesprächs sind der Abschied, die Ängste und was uns trotzdem weitergehen lässt.
Ohne Umschweife erzählt der Autor
von den nicht zu kurierenden Schmerzen, die der Tod seiner Tochter Paula in
seinem und dem Leben seiner Frau Monika angerichtet hat, von der
Parallelexistenz tagsüber und nachts, wenn der Schlaf nicht kommt, und er lässt
diese verblüffend ehrlichen Öffnungen in einer Szene enden, die keiner, der sie
gelesen hat, je wieder vergessen wird: wie ein Hund, den der Lektor im Ried von
Hohenems heranpfeift, im Eis eines Schotterteichs einbricht, und wie der Autor
ihn zu retten versucht. In dieser Szene, wenige Seiten lang, steckt alles, was
Literatur können muss. Der Mann ausgestreckt auf dem Eis, der Hund verbissen in
den Mantelarm, um sein Leben kämpfend, langsam erlahmend. Die Perspektive des
Autors, sich selbst und was ihm widerfährt von außerhalb seiner selbst zu
sehen. Das Eis, das einbricht. Die Rettung, und welche Gewichte sie löst.
Ich sage so was nicht leichtfertig: Lest dieses Buch. Unbedingt. Jede Zeile ist es wert.
Ich sage so was nicht leichtfertig: Lest dieses Buch. Unbedingt. Jede Zeile ist es wert.

Lieber Herr Seiler,
ich mag Ihre Kolumne und Ihren Hund sehr. Dieses Buch habe ich mir auf der Stelle besorgt. Sollte es jemanden geben, der das nach Ihrer Aufforderung nicht getan hat, tut er mir leid.
Es ist sehr berührend und gefühlvoll.
Ich hoffe es gibt Barolo und Ihre Kolumne noch sehr lange.
Liebe Grüße
Sabine Fuss
Ich habe zum wochenende ihr buch gelesen, war fasziniert.Meine jessy ist ein golden retriever mädchen 3 jahre alt u. ich konnte soviel gemeinsamkeiten in ihren geschichten über barolo entdecken.Ich bin der meinung dieses buch sollten auch menschen lesen, die vielleicht hunde nicht unbedingt mögen,unter umständen verstehen sie dann wie schön es ist einen hund als partner zu haben. Wünsche ihnen und ihrem barolo noch eine schöne gemeinsame zeit.
liebe grüße
frieda köck u.ein wau-wau von jessy