Als ich meinem Hund Barolo etwas
Neues zeigen möchte, nämlich das wunderschöne Ufer „An der Oberen Alten Donau",
beginnt er aufgeregt zu fiepen. Ich weise den Hund mit samtiger, beruhigender
Stimme auf das außergewöhnliche Panorama hin: die tänzelnden Boote, die
altmodischen Bäder vor der inzwischen doch schon einigermaßen beeindruckenden
Silhouette der Wiener Skyline...
Als ich meinem
Hund Barolo etwas Neues zeigen möchte, nämlich das wunderschöne Ufer „An der
Oberen Alten Donau", beginnt er aufgeregt zu fiepen. Ich weise den Hund mit
samtiger, beruhigender Stimme auf das außergewöhnliche Panorama hin: die
tänzelnden Boote, die altmodischen Bäder vor der inzwischen doch schon
einigermaßen beeindruckenden Silhouette der Wiener Skyline...
Aber der Hund will nicht einmal aus dem Auto aussteigen. Er fürchtet sich.
Als ich ihm etwas entschiedener anschaffe, jetzt bitte wirklich den Kofferraum zu verlassen, entspricht er zwar meinem Wunsch, rast aber sofort, weiterhin fiepend, in die falsche Richtung davon. Der Barolo benimmt sich wie beim - bingo! - Tierarzt. Ich verstehe: Der Hund verwechselt die Alte Donau mit dem Strebersdorfer Mühlweg, an dem unser Tierarzt residiert! Mit ein bisschen nachlassendem Ortsgedächtnis lässt sich die Verwechslung auch durchaus erklären.
Wir schaffen dann trotzdem einen zufrieden stellenden Spaziergang, nur als wir zum Auto zurückkehrten, erwachten die Ängste meines Hundes wieder, und er knurrte einen einsamen Mistkübel an, um zu verhindern, dass dieser ihm irrtümlich eine Spritze verpasst.
*
Auch der Alltag zu Hause stellt das Erinnerungsvermögen meines Hundes auf die Probe. Als wir zuletzt die Handwerker im Haus hatten, die eine mittelschwere Operation durchführen mussten, regte sich der Hund mindestens viermal mit der selben Ehrlichkeit darüber auf, dass ein- und die selbe Person ihren Kopf in das Zimmer steckte, in dem ich arbeitete und er schlief.
Ich darf mich darüber nicht beschweren. Ich bin jedes Mal genau gleich erschrocken.
Aber der Hund will nicht einmal aus dem Auto aussteigen. Er fürchtet sich.
Als ich ihm etwas entschiedener anschaffe, jetzt bitte wirklich den Kofferraum zu verlassen, entspricht er zwar meinem Wunsch, rast aber sofort, weiterhin fiepend, in die falsche Richtung davon. Der Barolo benimmt sich wie beim - bingo! - Tierarzt. Ich verstehe: Der Hund verwechselt die Alte Donau mit dem Strebersdorfer Mühlweg, an dem unser Tierarzt residiert! Mit ein bisschen nachlassendem Ortsgedächtnis lässt sich die Verwechslung auch durchaus erklären.
Wir schaffen dann trotzdem einen zufrieden stellenden Spaziergang, nur als wir zum Auto zurückkehrten, erwachten die Ängste meines Hundes wieder, und er knurrte einen einsamen Mistkübel an, um zu verhindern, dass dieser ihm irrtümlich eine Spritze verpasst.
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Auch der Alltag zu Hause stellt das Erinnerungsvermögen meines Hundes auf die Probe. Als wir zuletzt die Handwerker im Haus hatten, die eine mittelschwere Operation durchführen mussten, regte sich der Hund mindestens viermal mit der selben Ehrlichkeit darüber auf, dass ein- und die selbe Person ihren Kopf in das Zimmer steckte, in dem ich arbeitete und er schlief.
Ich darf mich darüber nicht beschweren. Ich bin jedes Mal genau gleich erschrocken.

Hallo Barolo,
apropos Tierarzt!
Ich bin Mexxin, ein Border Terrier-Mädchen.
Hat Euch euer Tierarzt schon erzählt, dass man nicht mehr alle Jahre impfen muss (müssen tut man ja nicht, aber Grundimunisiert sollte man schon sein).
Die Gesetze dazu sind 2007 und Anfang 2008 in Österreich geändert worden, somit gilt auch für Reisen in EU-Länder,
(und auch Kroatien, falls es interessiert) dass man mit dem EU-Petpass und dem Eintrag, dass die Tollwutimpfung (je nach Herstellerangaben lt. Beipackzettel) 3 Jahre Gültigkeit hat, einreisen darf. Die dazupassenden Impfstoffe sind in Österreich auch schon zugelassen. Leider sind es erst zwei Firmen bei uns, in Deutschland haben alle Hersteller schon 3-Jahresimpfstoffe.
Ich darf z.B. nicht alle Jahre geimpft werden, da meine Rasse unter einer Erbkrankheit leidet die CECS heißt, ein Art Epilepsie. Es gibt zwar keine Impfpflicht für Tollwut, aber wenn ich in einen Beißunfall verwickelt bin und jemanden zwicke, dann kann es für mich ungemütlich werden, wenn ich keinen gültigen Tollwutschutz habe.
Grundsätzlich ist es aber nicht nötig alle Jahre ALLES zu impfen. Mein Frauchen hat sich gründlich informiert.
Die Impfungen für die wichtigsten Hundekrankheiten halten alle mindestens 7 Jahre (lt. Studie Ron Schultz, USA).
Dazu kann man sich näher unter www.haustierimpfungen.de informieren.
In Deutschland haben deshalb der BPT-Bund Prakizierender Tierärzte (und auch der Weltverband der Kleintiermediziner)
in ihrem Impfempfehlungen stehen, dass man nur mehr alle drei Jahre zu impfen braucht. Ist natürlich nur ein Kompromiss, denn weder Hersteller noch Tierärzte wollen sich das Geschäft mit Impfungen entgehen lassen.
Aber, beide mussten einsehen, dass sich jährliches Impfen auf die Gesundheit auswirkt. Impfreaktionen, Epilepsie, Krebs und Autoimmunkrankheiten sind leider im Vormarsch.
Die Menschen lassen sich ja auch nicht gegen jede Krankheit, gegen die man sich impfen lassen kann, impfen. Außerdem gehen sie auch nicht jährlich ALLES impfen und es war, bis vor Einführung der Tollwutimpfung für Hunde auch nicht üblich jährlich gegen ALLES zu impfen.
Übrigens, mein Frauchen war auch misstrauisch ob dieser Infos, hat deshalb meine Titerwerte für Staupe und Parvovirose bestimmen lassen und die waren mehr als in Ordnung, das hat uns sogar ein Uniprofessor bestätigt.
Ich gehe also nur mehr alle drei Jahre Tollwutimpfen und den Rest schenk ich mir. Will ja noch länger ohne Epi leben und deshalb verzichtet Frauchen auch auf Fertigfutter und verwöhnt mich mit Rohfutter.
Kannst alles auf meiner Homepage nachlesen.
Frag mal bei deinem Tierarzt nach, ich hoffe, dass er wenigstens über die Tollwutimpfung Bescheid weiß und nicht Ausreden parat hat.
Es gibt schon einige Tierärzte die vorsichtiger geworden sind mit dem Impfen. Leider nicht alle.
Wünsche Dir und Deinem Herrchen das Beste
Mexxin