Woran bemisst man, ob ein Jahr ein gutes Jahr war? Einerseits ist ein Jahr, in dem die ersten Ausgaben der „tollsten Geschichten von Donald Duck" als Reprint erscheinen, natürlich ein gutes Jahr, und würde sich jemand für meine Wertung der schönsten Songs des Jahres interessieren, würde er davon überrascht werden, dass der Gesamtsieger in diesem guten Jahr aus Österreich kommt, täteräta, es ist Ernst Molden, der mit den Alben „Foan" und „Wien" einen großartigen Doppelpack gelandet hat, und mein Lieblingslied ist „Sankt Elisabeth".
Mein Hund Barolo hat dieses Jahr als „heiß" in Erinnerung. Das hängt mit der subjektiven Wahrnehmung meines Hundes zusammen, der mit zunehmendem Alter den Klimawandel antizipiert und bereits das Kratzen an der Zwanzig-Grad-Grenze als tropische Zumutung empfindet. Heiß, das findet mein Hund Barolo als bedrückend, beängstigend, auf „heiß" hustet er, und zwar laut und deutlich. Von daher wurde dieses Jahr zum guten Jahr, als der Sommer ausdünnte, und während das Weinen der Weinbauern immer dringlicher wurde, beschloss mein Hund Barolo, die Ankunft des Herbstes mit einem großen Zugewinn an Lebensfreude zu quittieren, er hüpft ausgesprochen vergnügt durch den Gatsch.
Wird es ein gutes Jahr werden? Stimmt uns das Raunen der Orakel bang?
Keine Spur. Ich warte auf die nächsten Hefte der „tollsten Abenteuer", das ist ein enormer Lichtblick. Und der Barolo wartet gelassen auf den Frühling, er hat sich mit den Eismännern verbündet und mir zu Weihnachten eine neue Regenjacke geschenkt.
Wird es ein gutes Jahr werden? Stimmt uns das Raunen der Orakel bang?
Keine Spur. Ich warte auf die nächsten Hefte der „tollsten Abenteuer", das ist ein enormer Lichtblick. Und der Barolo wartet gelassen auf den Frühling, er hat sich mit den Eismännern verbündet und mir zu Weihnachten eine neue Regenjacke geschenkt.
