Gut, dass mir niemand zuschaut. Mein Hund bekommt nämlich einen Christbaum aus Knackwürsten zu Weihnachten, auf dessen Spitze eine Kerze montiert ist.
Ich versuche mir vorzustellen, wie das mit Liebe und Aufwand zusammen gebastelte Weihnachtsgeschenk bei meinem Hund ankommt.
Der Wurstbaums versetzt den Barolo natürlich in Verwirrung. Einerseits einladender Geruch, andererseits das berechtigte Gefühl, dass mit diesem merkwürdigen Apparat irgendetwas nicht stimmt: wem gehört der noch mal? Mir? Warum eigentlich? Und warum zündet der Lange meine Wurst oben an?
Doch dann überwiegt der praktische Aspekt der Sache, und der Hund verzehrt mehr Wurst als ihm gut tut, bevor er sich in die Einzelheiten vertieft: Handelt es sich auch ganz sicher um keinen Irrtum? Schreit auch in ein paar Minuten bestimmt niemand laut herum, wo denn sakra die Feuerwurst sei, Barolo?, Baroooloo!
Aber nein, die Typen singen und zupfen auf der Gitarre, und den Baum, der plötzlich im Zimmer wächst, brennen sie auch nieder. Ob der Typ mit dem schwarzen Fell und den Hörnern auf dem Kopf wieder kommt wie vor ein paar Tagen? Das war eine Hetz!
Der Hund Barolo nimmt die Rituale seiner Mitbewohner also mit gelassener Aufmerksamkeit zur Kenntnis, könnte ja sein, dass die nächste Überraschung schneller vor der Tür steht als der Krampus wieder verschwunden war, sehr zur Erleichterung der versammelten Kinder übrigens, die den Barolo darauf zu ihrem Schutzheiligen erklärten, ihm das schöne Gedicht „Von drausst vom Walde komm ich her" aufsagten und ihn mit Erdnüssen fütterten, bis keine einzige mehr hineinpasste.
Ich versuche mir vorzustellen, wie das mit Liebe und Aufwand zusammen gebastelte Weihnachtsgeschenk bei meinem Hund ankommt.
Doch dann überwiegt der praktische Aspekt der Sache, und der Hund verzehrt mehr Wurst als ihm gut tut, bevor er sich in die Einzelheiten vertieft: Handelt es sich auch ganz sicher um keinen Irrtum? Schreit auch in ein paar Minuten bestimmt niemand laut herum, wo denn sakra die Feuerwurst sei, Barolo?, Baroooloo!
Aber nein, die Typen singen und zupfen auf der Gitarre, und den Baum, der plötzlich im Zimmer wächst, brennen sie auch nieder. Ob der Typ mit dem schwarzen Fell und den Hörnern auf dem Kopf wieder kommt wie vor ein paar Tagen? Das war eine Hetz!
Der Hund Barolo nimmt die Rituale seiner Mitbewohner also mit gelassener Aufmerksamkeit zur Kenntnis, könnte ja sein, dass die nächste Überraschung schneller vor der Tür steht als der Krampus wieder verschwunden war, sehr zur Erleichterung der versammelten Kinder übrigens, die den Barolo darauf zu ihrem Schutzheiligen erklärten, ihm das schöne Gedicht „Von drausst vom Walde komm ich her" aufsagten und ihn mit Erdnüssen fütterten, bis keine einzige mehr hineinpasste.
