Mein Hund Barolo gähnt. Er kann sich nicht entscheiden, ob er müde genug ist, um sich auf seine Matratze zu legen und ein bisschen zu schlafen, oder ob ihm langweilig sein soll.
Um die unangenehme Entscheidung ein bisschen hinauszuschieben, leckt er sich die Pfoten, bis sie glänzen wie eine Speckschwarte und, stimmt, eigentlich könnte man nachschauen, ob der Alte auch die Reste vom Frühstück weggeräumt hat, zuletzt stand da noch ein nur halb gegessenes, weiches Ei, das sich anschließend auf dem Küchenboden in kleinste Teile zerlegen ließ; leise macht der Hund einen Abstecher in die Küche, verflucht meine Ordnungswut, dann geht er sein Revier ab, immer der Wand entlang, und lässt keine Gelegenheit aus, ein Büschel seiner schwarzen Haare liegen zu lassen, es muss ohne Übertreibung eine Badewanne voller Fellreste gewesen sein, die ich dem Barolo in diesem Winter vom Leib gekämmt habe, aber der Hund will mir beweisen, dass er spielend noch eine zweite Badewanne produzieren kann.
Der Hund ist an seiner Matratze angekommen und beschnuppert sie, als hätte sich gerade ein Siamkater darauf ausgeruht. Ich sehe aus dem Augenwinkel, dass der Barolo gerade Lust bekommt, sich ein bisschen aufzuregen, und richtig, schon kommt er mit verschlagenem Blick auf mich zu, hört mir mit gespitzten Ohren beim Telefonieren zu, wichtig, geschäftlich, und gerade, als mir der berühmte Schriftsteller sagt, dass er eine Ausnahme macht, ich darf ihn in Gottes Namen besuchen, leckt mir der Barolo tückisch die Hand ab, ich quietsche und zische „schleich dich", und der berühmte Schriftsteller legt augenblicklich das Telefon auf.
Mein Hund Barolo gähnt. Er ist jetzt müde genug.
Der Hund ist an seiner Matratze angekommen und beschnuppert sie, als hätte sich gerade ein Siamkater darauf ausgeruht. Ich sehe aus dem Augenwinkel, dass der Barolo gerade Lust bekommt, sich ein bisschen aufzuregen, und richtig, schon kommt er mit verschlagenem Blick auf mich zu, hört mir mit gespitzten Ohren beim Telefonieren zu, wichtig, geschäftlich, und gerade, als mir der berühmte Schriftsteller sagt, dass er eine Ausnahme macht, ich darf ihn in Gottes Namen besuchen, leckt mir der Barolo tückisch die Hand ab, ich quietsche und zische „schleich dich", und der berühmte Schriftsteller legt augenblicklich das Telefon auf.
Mein Hund Barolo gähnt. Er ist jetzt müde genug.

Hihihihi, ja so eine wohnung kann schon mal langweilig werden, zum Glück gibts da meist jemand den man nerven kann.