Was denkt ein Einbrecher, der schnüffelnd ein Stiegenhaus hinauf schleicht und eine Tür, die bloß mit einem ganz normalen Schloss versperrt ist, bemerkt? Denkt er: Bingo, hier schau ich mal nach, was die Herrschaften im Kasten haben? Oder überlegt er sich: Wenn die nicht besser zusperren, mach' ich mir gar nicht erst die Mühe...?
Umgekehrt: Motiviert das zweite oder dritte Schloss den Herrn Einbrecher, sein Handwerk auf höherem Level zu praktizieren? Die nüchterne Auskunft der Spezialisten in Sachen Sicherheitstechnik lautet schließlich, dass einschlägige Fachkräfte buchstäblich jede Tür knacken können, die Frage sei nur, wie schnell und wie laut. Die beste Sicherheitstechnik trage nur dazu bei, sie an diesem Vorhaben so lange zu hindern, bis das Risiko, auf frischer Tat ertappt zu werden, so groß werde, dass sich die abwägenden Täter anderen, einfacheren Zielen zuwenden.
Ich kann über derlei Fragen ruhig nachdenken. Zu meinen Füssen liegt der Hund Barolo, dessen ausgeprägtes Bedürfnis es ist, die Eingangstür zu bewachen. Bester Schutz vor Einbrechern, sagt die Statistik. Selbst die Putzkolonne, die das Stiegenhaus mit weichen Tüchern vom Staub befreit, kennt das wütende Gebell hinter der Tür, an der man zufällig mit dem Arbeitsmantel angestreift ist. Der Zeitungsausträger, der in der Stille des frühen Morgens meine Lieblingszeitung auf den Türabstreifer legt, lebt im Glauben, dass hinter unserer Tür ein Wolf wohnt. Ein Wolf mit Gefühl für Psychologie, ergänze ich: sobald ich nur versuche, mit dem Kopf eines Einbrechers zu denken, beginnt er zu knurren.
Einziger Nachteil: Die Sicherheitstür muss man nicht füttern.
Ich kann über derlei Fragen ruhig nachdenken. Zu meinen Füssen liegt der Hund Barolo, dessen ausgeprägtes Bedürfnis es ist, die Eingangstür zu bewachen. Bester Schutz vor Einbrechern, sagt die Statistik. Selbst die Putzkolonne, die das Stiegenhaus mit weichen Tüchern vom Staub befreit, kennt das wütende Gebell hinter der Tür, an der man zufällig mit dem Arbeitsmantel angestreift ist. Der Zeitungsausträger, der in der Stille des frühen Morgens meine Lieblingszeitung auf den Türabstreifer legt, lebt im Glauben, dass hinter unserer Tür ein Wolf wohnt. Ein Wolf mit Gefühl für Psychologie, ergänze ich: sobald ich nur versuche, mit dem Kopf eines Einbrechers zu denken, beginnt er zu knurren.
Einziger Nachteil: Die Sicherheitstür muss man nicht füttern.

Liebe Barolo, lieber err Seiler!
Ich hatte auch einen Hovawart.10 Jahre bis er leider an Krebs starb. Barolo schaut ihr nicht nur ähnlich, ich habe in Geschichten auch meine Askja immer wiedererkannt.Askja war blond, das scheint der einzige Unterschied zu sein.Zum Wachhund : Askja hat für sich beschlossen , daß das Haus ich bewache und den Garten sie.Wenn es geläutet hat, hat sie mich zwar begleitet, gebellt aber hat sie nur im Garten, wenn sich von hinten wer "angeschlichen" hat.Sprich am Bahnhofparkplatz sein auto abgestellt hat, wenn keine Züge kamen.Den Fahrplan hatte sie intus, warum auch immer.
Ich freue mich immer, die neuen Geschichten zu lesen und ich hoffe, es kommen noch ganz viele.
Ich wünsche Euch Beiden noch eine wunderschöne, abenteuerliche Zeit ohne Tierklinik in Hollabrunn und ohne sonstigen Problemen dafür mit vielen riesengroßen Schweineohrlis!
Alles Liebe und ein liebes Wuff an Barolo!
Brigitte ( mit Enya und Bertha = Irischer Setter und Berner Sennenhundwelpe )