Barolos Supertrick

Kolumnen / Kurier Freizeit
Mein Hund Barolo braucht nicht viele Worte, um witzig zu sein. Als wir unlängst den Hund Pecorino kennenlernten - geschah das im Rahmen einer kleinen Veranstaltung, bei der unsere Hunde Kunststücke zeigen sollten.

Pecorino, der weiße Sohn eines Hirtenhundes aus der Maremma und einer ungefähren Labradorhündin, wartete mit folgender Heldentat auf. Er blieb, als ihn sein Herr mit allem Gefühl für die ästhetische Pose dazu aufforderte, wie angegossen stehen, legte die Schnauze über das linke Vorderbein und verharrte in dieser eleganten Haltung, bis das Publikum keine Kraft mehr hatte zu applaudieren.
Jetzt war es an meinem Hund Barolo, zu zeigen, was er konnte.
Während ich noch nach einer Ausrede suchte, stand mein Hund auf, drehte sich einmal im Kreis, dann ließ er sich, Gesicht vom Publikum abgewendet, der Miles Davis unter den Hovawarten, fallen. Und blieb liegen.
Der Pecorino schaute zwar etwas sauer, aber der Barolo kriegte für sein Kunststück auch Applaus (Fotos auf der Website).
Ich lernte bei dieser Gelegenheit die Hundekeksbäckerei im „Hundekaufmannsladen Bunter Hund" in Wien 7 kennen. Das führte ebenfalls zu Missverständnissen. Der Barolo hatte sich begeistert durch alle möglichen Sorten durchprobiert, so dass ich einen größeren Posten Leckerli mit nach Hause nahm. In der Früh waren sie freilich verschwunden, und es war nicht der Hund gewesen, der den Vorrat geplündert hatte. Ich musste beim Frühstück sogar die Frage beantworten, wo ich die guten Vollwertkekse gekauft habe: „In einer kleinen Bäckerei im Siebenten..." Stimmte ja sogar irgendwie.

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