Juli 2011

Danke an alle

News • 27. Juli 2011
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Leserinnen und Leser der Kolumne über meinen Hund Barolo. Ich bin absolut überwältig, wie viele von Euch mir geschrieben haben, wie viele von Euch mir Trost zugesprochen haben und wie viele von Euch mir mit Ihren eigenen Geschichten und Bildern und Worten über den Abschied von meinem schönen Schwarzen weghelfen wollen.

Ich danke Euch dafür. Es berührt mich sehr und es freut mich auf schmerzliche Weise, dass die Erzählungen aus dem Leben des Barolo, aus meinem Leben Euch so ans Herz gewachsen waren.

Ich werde mich in den nächsten Wochen bei jedem von Euch persönlich bedanken. Ich bitte Euch aber um etwas Geduld, denn es sind viele hundert Briefe und Mails gekommen, die ich in den nächsten Wochen beantworten werde, und es kommen immer noch neue.

Ich danke Euch dafür. Das bedeutet mir viel.

Zum Abschied ein paar Fotos, die mir Tina Goebel geschickt hat, Dokumente eines Interviews, das wir im Café Prückel vor ein paar Jahren gemacht haben. Ich habe Herzklopfen gekriegt, als ich die Fotos sah, hier sind sie, ein Gruß von mir an Euch und an meinen Hund im Himmel.

Die letzte

Kolumnen Kurier Freizeit • 22. Juli 2011
Das ist die letzte Kolumne über meinen Hund Barolo. Der Barolo ist tot, gestorben nach einer Herzattacke in der vergangenen Woche, ich war bei ihm, als er seine letzten Atemzüge machte, hatte meine Hände in seinem nassen Fell, dann war er tot, und ich ging und heulte meiner Frau die Schulter nass.
 Als der Sommer kam, lag ich im Garten auf der Wiese und starrte in den Himmel. Der Himmel war schwarz, es war warm: die Wärme war von jener Qualität, die sanft und füllig, aber noch nicht feucht genug ist, um ins Schwüle zu kippen. Nach und nach traten einzelne Sterne hervor. Ich sah dabei zu, wie sie heller wurden, sich zu einem gemeinschaftlichen Schimmer verbündeten, und dazu hörte ich nur das Rauschen des warmen Windes in der Krone des Nussbaums, während ich darüber nachdachte, welche Musik jetzt passend wäre. 

Rednecks

Kolumnen Kurier Freizeit • 9. Juli 2011
Mein Hund Barolo und ich spazierten am Supermarkt vorbei, bis uns plötzlich zwei breitnackige Köter im Weg standen, die zarter besaitete Gemüter als ich bestimmt als Kampfhunde bezeichnen würden. Als ich nach dem anderen Ende der Leine schielte, um meine Bitte um Vorsicht adressieren zu können, sah ich, dass die Hunde frei waren. Irgendwer hatte sie vor dem Billa allein gelassen, und die Viecher gingen wie der Blitz auf den Barolo los, der quiekte wie eine Ente und sich sofort fallen ließ, und wenn ich nicht mit dem schweren Ende der Leine dazwischengegangen wäre, hätten die Köter meinen Barolo zum Lunch gefressen.

Lass mich rein

Kolumnen Kurier Freizeit • 1. Juli 2011
Manchmal ändert mein Hund Barolo seine Gewohnheiten von heute auf morgen. Zum Beispiel hat er während der letzten zehn Jahre keinen Zweifel daran gelassen, dass er die Nacht draußen im Garten verbringen möchte - die Nacht ist dort heller, der Igel kann verbellt werden, der imaginäre Einbrecher abgewehrt, und wenn den Hund nach erfolgreich absolvierter R.E.M.-Phase das Bedürfnis überkommt, kann er aufstehen und, umwölkt von Buschwindröschen, in die Botanik pischen, um sich anschließend wohlig auf dem Rasen zu räkeln und auch noch das Fürzlein loszuwerden, der gerade noch gedrückt hat.

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