Dezember 2010

Das schönste Weihnachtsgeschenk, das mir mein Hund Barolo je gemacht hat? Über das Alter, als er mir Krawatten schenkte, ist er ja inzwischen hinaus, und die Versuche, mir etwas Leckeres unter den Baum zu legen, scheiterten regelmäß9g daran, dass der Barolo, kurz bevor die Kerzen angezündet wurden, plötzlich grimmigen Hunger bekam. Er saß mir dann mit niedergeschlagenem Blick und feuchten Mundwinkeln gegenüber und sang bei unserem Lieblingsweihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging" eine beseelte zweite Stimme, und als ich ihm nachher ein Päckchen mit feiner Kalbsextrawurst zusteckte, flüsterte mein Hund, dass wir doch ausgemacht hätten, einander zu diesem Fest nichts zu schenken. Dann fraß er die Wurst auf einen Sitz, damit ich kein schlechtes Gewissen mehr haben musste, mich nicht an unsere Verabredung gehalten zu haben.
Ich saß vor unserem Adventkranz, schenkte meinem Hund Barolo Weihnachtstee ein und klaubte ein paar Vanillekipferl aus der Geheimdose. Drei Kerzen leuchteten, der Barolo schlürfte den Weihnachtstee etwas unfein aus seiner Tasse, ich dachte über die Zahl drei nach. Drei Kerzen. Drei Kilo Vanillekipferl, die ich in der Bäckerei Schrammel gekauft hatte. Zweimal drei Hunde für die Zukunft, aber der Reihe nach.

Was Ihr braucht

Kolumnen Kurier Freizeit • 11. Dezember 2010
Falls Ihr noch nicht wisst, was Ihr dieser Tage braucht, um Euch selbst oder andere glücklich zu machen: in seinem erstaunlichen Buch „Was der Hund sah und andere Abenteuer aus der Welt, in der wir leben" beschreibt der „New Yorker"-Autor Malcolm Gladwell die Fähigkeiten des Hundepsychologen Cesar Millan, wilden, ungehorsamen und unberechenbaren Hunden seinen Willen aufzuzwingen. Cesar Millan hat dafür vor allem ein Mittel: er versteht, was Hunde verstehen; er weiß, wie er sich bewegen muss, damit Hunde seine Bewegungen unmissverständlich dechiffrieren können und sich unterwerfen. Gladwell, Autor der interessanten Gesellschaftsstudie „The Tipping Point", erzählt selbst komplexe Zusammenhänge einfach und nachvollziehbar; ich nehme an, auch Eure Hunde werden etwas von der Lektüre haben.

Still

Kolumnen Kurier Freizeit • 3. Dezember 2010
Wenn ich mit dem Hund Barolo spaziere; wenn wir einander beim Gehen zuhören, meine langen, seine kurzen Schritte einen Rhythmus flechten; wenn wir bei uns sind, Hund und Mensch; dann kommt uns unter Garantie einer entgegen, der sein Körpertelefon am Ohr hat und herumschreit, als ob er am Rapid-Platz wäre.

Mein Hund Nelson

Kolumnen Kurier Freizeit • 3. Dezember 2010
Wir haben einen neuen Hund zu Hause. Er heißt Nelson. Nelson ist ein Hirtenhund, schwarz, was sonst, und er hat viele Haare. Das mit den vielen Haaren ist natürlich immer relativ, im Vergleich zu mir hat ja zum Beispiel der niederösterreichische Landeshauptmann eine Beatlefrisur, aber Nelson hat besonders viele Haare, viel mehr Haare als mein Hund Barolo auf jeden Fall. 

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