April 2010

Barolos Gesang

Kolumnen Kurier Freizeit • 23. April 2010
Über die Musikalität meines Hundes Barolo wisst Ihr Bescheid. Er ist ein äußerst sensibles Tier, was Melodiebögen und raffinierte Rhythmen betrifft, und immer wieder treffen bei uns zu Hause kleine Päckchen von Amazon ein, in denen sich musikalische Kostbarkeiten verbergen, die der Barolo per Internet geordert hat - zuletzt das schöne Album von Bonnie Prince Billy & The Cairo Gang namens „The Wonder Show of the World". Der Hund hört die traurig-schaurigen Klänge vornehmlich auf dem Rücken liegend, und wenn man sich zu ihm legt, lässt sich der Barolo sogar am Bauch streicheln.
Es folgt das Communiqué meines Hundes Barolo zum Frühlingsbeginn.
1. Es ist wichtig und gut, dass das Stadtgartenamt die Wasserhydranten im Prater wieder in Betrieb genommen hat. Dafür möchten wir uns bedanken. Wenn die Hydranten nicht in das Ressort des Stadtgartenamts, sondern der Feuerwehr fallen, bedanken wir uns hiermit bei der Feuerwehr. 
 Wenn er gut aufgelegt ist, erzählt mein Hund Barolo Witze. Er kommt zu mir, stupst mich mit seiner feuchten Nase an, schaut mir in die Augen und beginnt, wie jeder schlechte Witzeerzähler, bereits zu lachen, bevor er noch mit dem Witz angefangen hat.

Bei der Präsentation des Buches „Cordoba" von Rupert Henning, Florian Scheuba und Gerhard Haderer sprach mich eine Dame an, der Ton war streng. Sie habe mir, sagte sie, vor geraumer Zeit geschrieben, aber ich habe nicht geantwortet. Das habe sie ein wenig enttäuscht.

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