Februar 2010

Um die Wurst

Kolumnen Kurier Freizeit • 20. Februar 2010
Mein Hund Barolo nimmt das Stück Wurst mit spitzen Lippen. Er schaut mir, bevor er herzhaft zubeißt, tief in die Augen, als wollte er fragen: Kein Trick? Ich schaue dann knapp an ihm vorbei, weil dann fühlt sich der Hund nicht so beobachtet, und flöte, Trick, wieso Trick?
Mein Hund Barolo und ich saßen, als es draußen kalt war, über unserer Plattensammlung. Wir sortierten und prüften, hörten zu und diskutierten, und am Schluss hatten wir die ultimative Zusammenstellung von Hundesongs beinander, und weil ihr diese Songs nie mehr nicht hören wollen, brannten wir sie in folgender Reihenfolge auf die CD namens „Barolo's Dog Songs". Hier ist sie.
Mein Hund Barolo hüpfte aus dem Auto, machte zwei Schritte, dann war er unsichtbar. Das ist ungewöhnlich, denn der Hund ist sehr schwarz und hat ein Volumen von bestimmt 35 Liter, und da ist der Schnee im Pelz gar nicht mitgerechnet, aber der Schnee im Pelz war es, der den Barolo unsichtbar machte, ich konnte ihn nämlich hören, er schnüffelte am Hinterreifen des Autos herum, weil den irgendwer angepischt hatte, aber ich konnte ihn nicht sehen, weil sich die flummigroßen Schneeflocken in der schwarzen Wolle von Barolos Fell so schnell einnisteten, dass der Schnee gar nicht so schnell schmelzen konnte, wie der Barolo unsichtbar wurde (Videobeweis hier).

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