November 2008

Willkommen bei Barolo

News • 30. November 2008
Auf dieser Seite seht Ihr die letzten Barolo-Kolumnen aus dem Freizeit-Kurier.
Ihr hört die Songs, über die der Hund Barolo berichtet.
Ihr seht Bilder, auf denen der Hund zeigt, wo er sich gerne aufhält.
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Und Ihr könnt ins Archiv hinuntersteigen und nach Geschichten suchen, die früher stattgefunden haben.
Die Seite ist neu, sozusagen im Probebetrieb.
Sie wird mehr und mehr wachsen, Bilder und Töne zeigen, Tipps geben - und immer für eine Überraschung gut sein.
Schaut rein.
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Die Nacht in der Stadt, knapp nach vier, sie hat etwas Anregendes. Das Licht der Straßenbeleuchtung ist unaufgeregt, der Sound des Taxis, das eine Straße weiter Richtung Dienstschluss tuckert, passt nicht recht zur Übereinkunft urbanen Schweigens. In einem Haus einer Seitengasse brennt im dritten Stock Licht. Was geschieht gerade hinter diesem Fenster? Beruhigt sich ein Schlafloser vor dem Nachtprogramm des Deutschen Sportfernsehens oder lässt sich ein Aficionado das Vergnügen nicht entgehen, den abendlichen Report von Stephen Colbert auf Comedy Central live anzusehen? Übersetzt ein Künstler gerade einen genialen Einfall in ein Bild, das wir in einem Jahr im Museum ehrfürchtig betrachten werden? Verhandelt ein Verzweifelter am Telefon mit der Frau, die ihn verlassen hat, Konditionen der Traurigkeit
Als Studiogast bei Willi Resetarits in der Radiosendung "Trost und Rat"
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Es war ein freundlicher Besuch, wir bekamen Baklava, und der Barolo hechelte eine Stunde lang so laut, dass man es in ganz Wien hören konnte, und das nur, weil er so stolz war. Stolz, dass für ihn eine Ausnahme gemacht wurde. Denn im Funkhaus herrscht: Hundeverbot.

Der schwarze Kampfhund

Kolumnen • 21. November 2008
Mein Hund Barolo und ich gehen durch die Stadt, wie wir es oft tun. Der Hund streng an der Leine, gern streift er den Häusern entlang. Zwischendurch bleibt er abrupt stehen, weil irgendwas besonders gut riecht oder ein alter Fetzen Pizza daliegt oder irgendwo hingepischt werden muss, und noch immer bringt mich dieses abrupte Stehenbleiben aus der Balance, ich torkle, wenn der Hund mit seinen 35 Kilo plötzlich an der Leine zieht. Das sind die Momente, wo die Mütter ihre Kinder an der Hand nehmen und mit starrem Unterkiefer die Straßenseite wechseln, ein schwarzer Kampfhund und ein besoffenes Herrl, bloß nicht anstreifen .

Dreibeiniges Schütteln

Kolumnen • 14. November 2008
Fangen wir beim Schluss an: das ganze Album ist atemberaubend, und wenn ich atemberaubend sage, dann meine ich: hechel. Selbst wenn du nur daheim vor der Stereoanlage sitzst, wird dich der schiere Energiehaushalt dieser Musik aus der Senkrechten ins Schüttelige transponieren, und ich kann nur weinend dem Konzert von Firewater in Wien nachtrauern, das ich wegen grober Unwissenheit verpasst habe, denn jeder Mensch, der schon einmal bei einem Live-Konzert war, weiß, wie schüttelig diese Songs sein müssen, wenn keine Stereoanlage zwischengeschaltet ist (Apropos weinen: Obamas Dankesrede gesehen?).

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